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Siegerlandauslfug

Wenn Engel reisen …..

zeigt sich auch das Wetter im Siegerland von seiner sonnigsten Seite.

 

Der diesjährige Mehrtagesausflug der Obst-, Garten- und Blumenfreunde führte in eine Urlaubsregion abseits des Mainstreams: das Siegerland. In der Mitte der alten Bundesrepublik liegt das sehr waldreiche Gebiet zwischen Rothaargebirge und Westerwald.

Nach der entspannten Anreise und dem Zimmerbezug im Stadtzentrum von Siegen startete der eigentliche Ausflug mit einer Stadtführung:  Kelten,  Oberes Schloss, Schlossgarten, Peter Paul Rubens, Anna von Sachsen, die Geschichte des Hauses Nassau-Oranien, die vom Bergbau ausgehöhlten Berge, der Domschatz von Aachen und die Geschichte des Krönchens, dem Wahrzeichen der Stadt waren Themen dieser interessanten Ausführung.

Am Freitag wurde es intensiv: morgens wurde die Atta-Höhle in Attendorn (Sauerland), die größte begehbare Tropfsteinhöhle Deutschlands besichtigt: bei 9° und 95% Luftfeuchtigkeit herrscht ein gesundes Höhlenklima in der gesamten Höhle. Es gibt auch eine Gesundheitsgrotte und eine Reifekammer für den dort reifenden Höhlenkäse. Im Folgenden wurden die wunderschönen und beeindruckenden Stalagtiten, Stalagniten, Stalagnaten und Sinterfahnen/-gardinen in ihren teilweise unterschiedlichen Färbungen bestaunt. In den bis zu 100 m unter der Erdoberfläche gelegenen, über Stufen und schmale Gänge erreichbaren Besichtigungspunkten waren die jahrtausendealten Gebilde zu bewundern. Das Wachstum beträgt 1 cm in 100 Jahren und die 1907 entdeckte Höhle hat sich über ca. 450 Millionen Jahre entwickelt.

Nach der mittaglichen Stärkung ging es mit dem Biggolino-Bähnle zum Biggesee, einem 8,76 km² großen Stausee. Dort wurde bei strahlendem Sonnenschein eine Schifffahrt genossen.

Am Abend folgte dann einer der Höhepunkte des Ausflugs: die Besichtigung der größten deutschen Privatbrauerei Krombach, nahe Siegen. Die beeindruckenden Dimensionen, sowohl bzgl. der Produktion (aus 48 eigenen Brunnen) als auch in der Organisation und Durchführung der Führungen bleiben noch lange in Erinnerung – wie auch die anschließende Verkostung der Produkte viel Freude machte.

Am Samstag stand die Stadtführung in Freudenberg, einem malerischen, komplett sanierten Fachwerkflecken im südwestlichen Siegerland auf dem Programm und die Touristguides begleiteten uns dann auch noch in das Sauerland, zum Wasserschloss Crottdorf, anschließend zur Wendener Hütte, einer 1728 entstandenen und noch komplett erhaltenen Eisenhüttenanlage. In diesem Industriedenkmal wurde u.a. der Hochofen mit dem mit Wasserkraft betriebenen Gebläse bestaunt. Auf dem Rückweg wurde dann noch spontan die Kapelle von Dörnschlade besichtigt, landschaftlich toll gelegen und mit einer interessanten Entstehungsgeschichte. Der Abend schloss mit einem gemeinsamen Essen in Siegen – diesmal mit Irle-Bier.

Am Sonntag stand schon die Rückreise auf dem Programm, ein kleiner Schlenker führte uns über den Westerwald in die Abtei Marienstatt, einem Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert. Der dortige Kräutergarten umfasst 307 Beete und wurde uns in einer Führung nähergebracht – aber auch der angrenzende Biergarten mit dem Pilgerbräu wurde bei tollem Wetter rege besucht.

Ein interessanter Ausflug mit tollem Wetter und vor allem toller Stimmung hat allen Teilnehmern sehr gut gefallen – der herzliche Dank ging auf der Rückreise an die Organisatorin Sabine Philipp für die hervorragende Vorbereitung und Begleitung.

 ...weitere Bilder folgen!

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Ausflug Landesgartenschau Lahr am 11.Juli 2018

Besuch der Landesgartenschau in Lahr
Bei leichtem Sprühregen, aber pünktlich startete Mitte letzter Wocher der gut besuchte Ausflug der Walheimer Obst-, Garten- und Blumenfreunde: Mit dem Bus ging es zur Landesgartenschau nach Lahr. Problemlos erreichten die Ausflügler gegen 9.30 Uhr ihr Ziel. Der mitgebrachte Regenschirm konnte im Bus zurück gelassen werden und bei leicht bewölktem Wetter – mit einigen Sonnenstrahlen – herrschten ideale Voraussetzungen für diesen Tag. Eine auf drei Flächen verteilte Anlage erwartete die Ausflügler. Der Kleingartenpark, in dem auch die unsere Führung begann, grüßte mit einer herrlichen Blumenpracht in allen Farben, die in ihrer Vielfalt kaum zu überbieten ist. Vorbei an riesigen Blumenbeeten wurden die Schaugärten erreicht, die mit vielseitigen Gestaltungsvorschlägen überraschten. Man konnte sich von dieser ersten Station kaum trennen.

Weiter ging es aber jetzt zum Bürgerpark, dieser Park wurde auf römischen Fundamenten angelegt. Durch den archäobotanischen Römergarten, durch den Bürgerwald, vorbei am grünen Trauzimmer wurde die Blumenhalle erreicht, welche mit ihrem Blumenzauber aus floristischen Meisterwerken und mit Blumenkompositionen die Betrachter in ihren Bann zog.

Nun der Seepark, die dritte Station. Nach der Mittagspause besuchten die Walheimer den Landkreispavillon, die Schatzkammer Wald, den Fischereiverband, die Imker, die Klein- und Obstbrenner. Mit der Gartenschau-Kleinbahn wurde der neue, von Wäldern und Streuobstwiesen umsäumten, wunderschön angelegte See umfahren und nach einer letzten Rast war es auch schon wieder so weit – die Heimfahrt stand an.
Ein gelungener, schöner und eindrucksvoller Tag ging zu Ende.

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vierter Tag Spreewald

Der heutige Tag stand im Zeichen der Braunkohle:

Zunächst wurden die Folgen, d.h. die künstlichen "Braunkohlefolgeseen" besucht und mit dem Solarkatamaran "AquaPhoenix" vom Senftenberger See zum Geierswalder See gefahren. Die „AquaPhönix“ passierte den rund einen Kilometer langen Koschener Kanal mit seinen nur 3,80 Meter Durchfahrtshöhe bietenden Tunnelbauwerken unter der B96 und der Schwarzen Elster hindurch.  Backbord und Steuerbord hatte sie hier nur jeweils 65 Zentimeter Platz.

Zur Mittagspause wurde ein neu angelegter See besucht. Dieser wird zur Zeit geflutet und ist etwa halb voll. Die Flutung erfolgt in einer feinen Abstimmung zum Erhalt der Wasserqualität: Grundwasser, Niederschlagswasser und Flusswasser werden verwendet. Die Flutung der großen Seen dauert zum Teil Jahre.

Nach der Mittagspause folgte ein weiteres Highlight des Ausflugs: die Einfahrt in den aktiven Braunkohletagebau Welzow Süd. Im Tagebau Welzow-Süd wird das 2. Lausitzer Flöz abgebaut. Die Mächtigkeit des Flözes beträgt zwischen 10 und 16 Metern, das darüber liegende Deckgebirge ist zwischen 90 und 130 Meter mächtig, d.h. diese Überrdeckung muss zuerst zur Seite geräumt werden. Mit diesem Abraum werden dann bereits abgebaute Bereiche wieder verfüllt. Der Abbaubereich bewegt sich im Jahr um ca. 300 m - seit der Inbetriebnahme im Jahr 1959 wurden bisher 14 Dörfer abgebaggert.

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dritter Tag Spreewald

 Am dritten Tag wurde der Spreewald erkundet: während der Fahrt nach Lübbenau wurde von der sachkundigen Reiseführerin die Geschichte der Besiedelung des Spreewaldes näher gebracht. Es folgte eine mehrstündigen Kahnfahrt durch den idyllischen Spreewald mit original Spreewälder Gurken, der Möglichkeit, im Freilandmuseum Lehde das Leben des 19. Jahrhunderts in diesem Gebiet kennenzulernen. Insbesondere der Kahnbau war hochinteressant.

Anschließend ging die Fahrt mit dem Bus weiter. Das Biosphärenreserat Spreewald mit seinen 50.000 Hektar ist ca. 75 km lang und 50 km breit und reicht fast bis Berlin. Die Fahrt führte durch die Paul-Gerhard-Stadt Lübben, wo dieser seine letzten Lebensjahre verbrachte und weiter nach Strauptitz zur einzigartigen Dreifachmühle. Während einer Leinölverkostung wurde vom Müller lebhaft ausgeführt, dass die Mühle Korn mahlen, Holz sägen und Leinöl pressen kann. Alle Gerätschaften und Vorrichtungen funktionieren noch, und das Herstellungsprinzip der Ölmühle ist seit einhundert Jahren unverändert. Seit drei Jahren wird ausschließlich Leine aus dem regionalen Anbau geschrotet.

Abends wurde ein Spreewalder Büffet genossen - ebenso wie die Erläuterungen der geschwätzigen Fährfrau zu den Trachten und dem gesellschaftlichen Leben vor Ort.

 

 

 

 

 

 

   

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zweiter Tag Spreewald

 Der zweite Tag begann mit einer Führung des musikalischen und wortgewandten Cottbuser Postkutschers durch seine Stadt und deren Wandel während der Jahrhunderte. Cottbus wurde 1156 n.Chr. erstmals urkundlich erwähnt und über Jahrhunderte war die Textilindustrie der größte Arbeitgeber der Stadt. Diese wurde dann durch die Braunkohle abgelöst. Heute ist die Kohle und die Energiewirtschaft das wichtigste Standbein der Stadt, welche außerdem ca. 8000 Studenten aus aller Welt beherbergt.

Nachmittags standen die Rosen im Blickpunkt: im ostdeutschen Rosengarten in Forst werden auf einer Gesamtfläche von 17 Hektar zehntausende Rosen in fast 1000 Sorten präsentiert.

Eine Vielzahl von Gehölzen, lichtes Grün weitläufiger Rasenflächen sowie ein sehenswerter altehrwürdiger Baumbestand mit seinen Rhododendronhainen, schaffen in dieser Parkanlage eine ganz besondere Atmosphäre.

 

 

  

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Ausflug in den Spreewald

Am Sonntag, 03.06.2018 begann der diesjährige Ausflug mit der Abfahrt in Walheim, welche trotz Baustelle pünktlich erfolgte.

Auf dem Weg nach Cottbus machten wir einen zweistündigen Aufenthalt in Dresden – mitten im Stadtzentrum wurde die Gelegenheit zum Füße vertreten genutzt und die meisten Teilnehmer nahmen gerne das Angebot einer Mini-Stadtführung von Birgit Brutschin an. Sie führte an den beeindruckenden historischen Sehenswürdigkeiten vorbei und informierte zu den wesentlichen Daten zu Semperober, der katholischen Hofkirche und der evangelischen Kirchen, die Frauenkirche und die Kreuzkirche. Der Rückweg führte dann noch am Zwinger vorbei wieder  Richtung Bus.

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Ausflug Gartenschau

Obst- Garten- und Blumenfreunde Walheim

Besuch der Gartenschau in Bad Herrenalb am 11.07.2017

 

Pünktlich, nachdem es fast die ganze Nacht geregnet hatte, starteten wir mit dem Bus zur Landesgartenschau nach Bad Herrenalb. Problemlos erreichten wir ohne Staus kurz nach 9.30 Uhr unser Ziel. Ein letzter Regeschauer hielt uns noch einige Minuten im Bus zurück, doch von da ab, bis zu unserer Heimreise, kam nicht ein einziger Regentropfen mehr vom Himmel. Eine Führung durch die drei Sektionen der Gartenschau erwartete uns.

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Ausflug 2017 Bad Langensalza

4-Tages-Ausflug der Walheimer Obst-, Garten- und Blumenfreunde nach Thüringen

35 Interessierte wurden am frühen Sonntagmorgen von der Reiseleiterin, Sabine Philipp, zum Mehrtagesausflug begrüßt. Bereits auf der Hinfahrt wurde das erste Reiseziel anvisiert: die Wartburg. Ganz im Zeichen des Jubiläums „500 Jahre Reformation“ konnte jeder Besucher mit einer eigenen Audioführung die Burganlage besichtigen und dabei thematisch zwischen "LUTHER", "WARTBURG" und der auch sehr interessanten Kinderführung auswählen. Anschließend ging es nach einem kurzen Spaziergang in Eisenach weiter nach Bad Langensalza. Am kommenden Vormittag stand einer der Höhepunkt der Ausfahrt auf dem Programm: die Besichtigung des Baumkronenpfades im Nationalpark Hainich, dem UNESCO Kulturerbe.

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